Brandmeldealarm 10.04.2020

Auch in Zeiten des Coronavirus bleibt die Feuerwehr Rohrbach stets einsatzbereit. So wurden wir heute um 15:28 Uhr zu einem Brandmeldealarm einer öffentlichen Einrichtung alarmiert.

Der Einsatzleiter konnte rasch mit dem Kommandofahrzeug 1 ausfahren und eine erste Lagererkundung durchführen.

Beim Melder angekommen wurde ein Defekt an einer Sicherheitseinrichtung eines Haushaltsgerätes festgestellt, welches in Folge den Brandmelder auslöste.

Die aktuell in zwei Einsatzgruppen aufgeteilte Feuerwehr Rohrbach befand sich mit 19 Kameraden und drei Fahrzeugen im Einsatz.

Geschätzte Bevölkerung von Rohrbach-Berg!

Es sind turbulente und ungewohnte Zeiten für uns Alle.

Wir wenden uns mit einer Bitte an alle Personen die unsere Hilfe benötigen:

Sofern Sie die Feuerwehr im Notfall brauchen und diese über den Notruf 122 verständigen, geben Sie uns bitte die Zusatzinfo, ob Sie oder ein Mitbewohner an Covid-19 erkrankt sind.

Diese Information wird dann vertraulich an die ausrückenden Kräfte mitgeteilt, so dass wir ihnen unter bestmöglichen Eigenschutz helfen können!

Noch ein kurzer Blick in unsere Organisation...

Seit Montag wurde unsere Feuerwehr in zwei Einsatzgruppen gegliedert. Diese Einsatzgruppen übernehmen abwechselnd die Einsatzbereitschaft. In beiden Einsatzgruppen sind entsprechend qualifizierte Personen eingeteilt, um sämtliche Einsätze in gewohnter Qualität abarbeiten zu können.
Sollte es dennoch zu Ereignissen kommen, bei welchen eine Einsatzgruppe nicht ausreicht, sind auch hierfür Vorkehrungen getroffen worden.

Damit wird sichergestellt, dass im Falle einer Alarmierung wirklich nur die erforderliche Einsatzmannschaft entsendet wird. Wir schützen damit unsere eigenen Mitglieder um den Schutz für die Bevölkerung von Rohrbach-Berg bestmöglich und auf Dauer aufrechterhalten zu können.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern alles Gute und bleiben Sie gesund!

Ihre Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis

Drehleitereinsatz Kollerschlag

Zu einem Drehleitereinsatz wurden die Kameraden der FF Rohrbach am 9. März 2020 um 17:25 Uhr mit dem Stichwort "Person in Silo gefallen" nach Lengau alarmiert. Eine Person stürzte auf einer Baustelle ca. 3m in die Tiefe und zog sich hierbei schwere Kopfverletzungen zu.

Die Kameraden rückten laut Alarmplan mit Drehleiter und Kommandofahrzeug 1 zum Einsatzort aus. Durch das Eintreffen des Kommando 1 vor der Drehleiter konnte bereits die Lage erkundet und ein vorteilhafter Stellplatz festgelegt werden. Mittels Drehleiter, Korbschleiftrage und Flaschenzug konnte die verunfallte Person rasch, vorallem aber schonend, gerettet und dem Roten Kreuz übergeben werden. Nach dem Einsatz gab es noch eine kurze Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Kollerschlag. Danach konnten sich unsere Kameraden auf den Heimweg machen. Für die Feuerwehr Rohrbach war der Einsatz um 19:25 Uhr beendet.

Verkehrsunfall Shell Kreisverkehr

Mittels Personalrufempfänger, Handy und SMS-Alarmierung wurden die Kameraden der Feuerwehr Rohrbach am 6. März 2020 um 10:25 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die B127 im Bereich des Shell Kreisverkehrs alarmiert. Durch die Anwesenheit einiger Kameraden im Feuerwehrhaus konnte rasch ausgerückt werden.

An der Unfallstelle bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild: Ein aus Linz kommender PKW kollidierte aus ungeklärter Ursache mit einem sich am Stauende befindlichen PKW. Bei der Kollision wurden zwei Personen leicht verletzt. Während der Versorgung der Patienten durch das Rote Kreuz wurde die Unfallstelle abgesichert, die Batterien der Unfallfahrzeuge abgeklemmt und eine lokale Umleitung eingerichtet. Danach halfen die Kameraden noch den Abschleppunternehmen bei der Verladung und dem Abtransport der Unfallfahrzeuge. Die Feuerwehr Rohrbach stand mit 18 Kameraden und drei Fahrzeugen ca. eine Stunde im Einsatz.

PKW in Regenrückhaltebecken

Bereits um 06:37 Uhr waren am 03.03.2020 in Rohrbach die Sirenen aus Oepping in der Ferne zu hören.

Kurze Zeit später waren es die Personalrufempfänger der Öleinsatzgruppe bei der Feuerwehr Rohrbach, welche die Alarmierung des Öleinsatzfahrzeuges durch den örtlichen Einsatzleiter anzeigten.

Bereits bei der Anfahrt wurde von der Mannschaft des Öleinsatzfahrzeuges mit dem Einsatzleiter Rücksprache gehalten um etwaige Sondermittel mit zur Einsatzstelle zu nehmen.

In einer Linkskurve der Bundesstraße 38 zwischen Oepping und Peilstein kam ein PKW von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam am Dach im Bereich eines Regenwasserrückhaltebeckens zum Liegen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Oepping war der Unfalllenker nicht mehr im Fahrzeug. Auch die Polizei konnte vorerst keinen Aufenthaltsort feststellen, weshalb durch die örtliche Feuerwehr eine Suchaktion gestartet wurde.

Durch die Dachlage und die Beschädigungen am Fahrzeug traten größere Mengen an Treibstoff und sonstige Betriebsmittel aus, welche sich an der Wasseroberfläche sammelten.

Mit Ölbindeflies wurde die Verschmutzung an der Wasseroberfläche gebunden und so ein Überfließen von kontaminiertem Wasser in den angrenzenden Bach verhindert.

Sämtliche Arbeiten erfolgten in Absprache mit der am Einsatzort anwesenden Polizei, welche wiederum in telefonischem Kontakt mit der Wasserrechtsbehörde stand.

Durch den Einsatz waren drei Feuerwehrmitglieder für eine Dauer von etwas weniger als zwei Stunden mit dem Öleinsatzfahrzeug gebunden.

Bericht der einsatzleitenden Feuerwehr Oepping

Fotos (c) FF Oepping und FF Rohrbach

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