Verkehrsunfälle aufgrund winterlicher Bedingungen

Am vergangenen Mittwoch, dem 7. April 2021, kam es zu zwei Verkehrsunfällen in unserem Einsatzgebiet. Der erste Unfall ereignete sich um 7:36 auf der B38 Richtung Haslach. Dort geriet ein Auto aufgrund der winterlichen Bedingungen ins Schleudern und landete in weiterer Folge auf dem Dach. Glücklicherweise verletzte sich dabei niemand und die Aufgaben der Feuerwehr beliefen sich auf das Sichern der Unfallstelle und der Bergung des PKWs mithilfe des Feuerwehrkrans.

Kurz vor dem Abschluss unserer Arbeiten auf der B38 ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall im Gemeindegebiet von Rohrbach-Berg. Hier kollidierten zwei Autos auf einer schmalen Stelle und konnten aufgrund der beengten Situation nicht weiterfahren ohne weiteren Schaden anzurichten. Mittels Wagenheber wurde einer der PKWs etwas angehoben und konnte etwas seitlich versetzt werden, um so ein Weiterfahren zu ermöglichen. Insgesamt war die Feuerwehr Rohrbach mit elf Kameraden zwei Stunden im Einsatz.

Brand Stapler

Am 9. April wurde die Feuerwehr Rohrbach um 6:17 zu einem Brand in ein Rohrbacher Lebensmittelgeschäft alarmiert. Aus ungeklärter Ursache fing der Akku einer Ameise zu brennen an. Unter Atemschutz wurde diese ins Freie gebracht und mithilfe der Schnellangriffsleitung abgelöscht. Nach anschließender Kontrolle mittels Wärmebildkamera konnte der Einsatz nach ca. 1h wieder beendet werden.

Neues Notstromaggregat

Verschiedene Szenarien wie Schneedruck, Stürme oder Eis zeigen uns wie verwundbar unsere Stromversorgung sein kann. Darauf wurde von der Verantwortlichen des Landes Oö. Gemeinsam mit der Abteilung Landes-Katastrophenschutz beim oberösterreichischen Landes-Feuerwehrverband reagiert. Über eine BBG Ausschreibung konnten 19 baugleiche Notstromerzeuger mit einer Leistung von 100 kVA beschafft werden.

Am Donnerstag, den 25. März konnte eine kleine Abordnung der Feuerwehr Rohrbach das Stützpunktgerät für den Bezirk Rohrbach bei der Fa. ELMAG in Tumeltsham übernehmen. Dieser mobile 100 kVA Generator löst unser altes 30 kVA Stromaggregat ab, welches 41! Jahre im Einsatz war. Das neue Aggregat wurde auf einem auflaufgebremsten Tandemachsanhänger aufgebaut und ist mit 6,7m Länge, 2,4m Breite, 2,5m und einem Gewicht von 3.490 kg (betankt und beladen) ein wahrer Koloss. Als Antrieb dient der 120 PS starker, wassergekühlter Dieselmotor von VOLVO Penta mit 4 Zylindern und 4,7 l Hubraum. Dieser entspricht der Abgasnorm EU Stage 3A. Durch den Tankinhalt von 220 Litern wird ein mindestens 9,5-stündiger Dauerbetrieb bei 75% Dauerbelastung garantiert.

 

Auf Grund der geltenden Covid-Bestimmugen des Landes-Feuerwehrverbandes erfolgt die Einschulung auf das neue Gerät in den nächsten Tagen in Kleingruppen von maximal 10 Personen.

Ehren-Oberamtswalter Franz Neumüller verstorben

Unser Kamerad E-OAW Franz Neumüller ist am 23. März 2021 im 89. Lebensjahr verstorben.

Franz Neumüller war seit 1963 Mitglied unserer Feuerwehr. Von 1968 bis 1988 war er als Gerätewart dem Kommando angehörig.

Noch viel länger, nämlich 35 Jahre lang, war er im Abschnittsfeuerwehrkommando Rohrbach als Oberamtswalter für das Bewerbswesen tätig. Besonders das bayerische Leistungsabzeichen und die entsprechende internationale Zusammenarbeit waren jahrzehntelang eine echte Herzensangelegenheit für Franz.

Wir werden unserem Kameraden Franz Neumüller immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Tödlicher Verkehrsunfall

Am heutigen Vormittag kam es auf der L1512 der Haslacher Straße zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein Lenker verlor zwischen Haslach und Neudorf, vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls, die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte links in ein angrenzendes Waldstück.

Die nachfolgenden Autofahrer konnten den Mann aus dem Auto befreien, setzen unmittelbar die Rettungskette in Gang und begannen mit der Reanimation des Lenkers. Bei unserem Eintreffen war bereits die Feuerwehr Haslach, das Rote Kreuz Rohrbach sowie das Team des Notarztfahrzeugs vor Ort und unsere Hilfe war nicht mehr erforderlich. Die Feuerwehr Rohrbach stand mit 22 Kameraden ca. 45 Minuten im Einsatz.

Fotos: © FF  Haslach

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