Ehrenkommandant Josef Gierlinger feiert 95. Geburtstag

Aufgrund der aktuellen COVID-Situation konnte nur eine kleine Abordnung des Kommandos dem langjährigen Kommandanten die Geburtstagsgratulation überbringen.

 

24 Jahre lang führte Josef Gierlinger sehr umsichtig und vorausschauend die Geschicke der Feuerwehr Rohrbach. In seine Amtszeit fielen die Errichtung des bis heute genützten Feuerwehrhauses sowie die Anschaffung des ersten und aufgrund der mitgeführten Wassermenge lange Zeit im Bezirk einzigartigen Tanklöschfahrzeugs.

Auch der erste Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Rohrbach wurde unter der Leitung unseres Ehrenfeuerwehrkommandanten durchgeführt.

Für seine langjährige Tätigkeit und seinen Einsatz im Feuerwehrwesen, wurden dem Jubilar neben der Verdienstmedaille des Bezirkes in Gold, das Verdienstzeichen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes in Silber und das OÖ. Feuerwehrverdienstkreuz III. Stufe verliehen. Auch das Österreichische Rote Kreuz zollte seinen Leistungen durch die Verdienstmedaille in Bronze Respekt.

Die Feuerwehr Rohrbach wünscht Ehren-Hauptbrandinspektor Josef Gierlinger alles Gute zum Geburtstag und beste Gesundheit um im Jahr 2021 die 80-jährige Mitgliedschaft feiern zu können.

 

 

Verkehrsunfall auf der Mayrhoferkreuzung

Zu einem Zusammenstoß zwischen zwei PKW kam es am 08. Oktober 2020 auf der Kreuzung der Bundesstraße 38 mit der Linzer Straße. Die Feuerwehr wurde zu Aufräumarbeiten nach diesem Verkehrsunfall alarmiert. Beide Lenker der Unfallfahrzeuge blieben unverletzt.

Zahlreiche Feuerwehrmitglieder befanden sich zum Zeitpunkt der Alarmierung im Feuerwehrhaus, da die Grundschulung für den Digitalfunk im Schulungsraum abgehalten wurde und zeitgleich auch die Vorbereitung auf das Leistungsabzeichen technische Hilfeleistung stattfand.

Unverzüglich konnten daher das Rüst-Löschfahrzeug, das Tanklöschfahrzeug, das Kranfahrzeug und auch das Öleinsatzfahrzeug zur Unfallstelle ausrücken.

An der Unfallstelle wurde der nachfolgende Verkehr durch wechselseitiges Anhalten an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Zur Sicherstellung des Brandschutzes wurden die Batterien abgeklemmt und auslaufende Betriebsmittel mit Ölbindemittel gebunden. Im Auftrag des ÖAMTC wurde ein Fahrzeug von der Unfallstelle geborgen und abtransportiert.

Nachdem die Fahrbahn von sämtlichen Wrackteilen gesäubert war, konnte die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

33 Feuerwehrmitglieder sind zum Einsatz ausgerückt.

Längster Grundlehrgang aller Zeiten

Den vermutlich längsten Grundlehrgang in der Geschichte des Feuerwehrwesens im Bezirk Rohrbach absolvierten eine beachtliche Anzahl von 15 Kameraden aus unserem Pflichtbereich. Aufgrund des Corona-Lockdowns konnte der Lehrgang allerdings nicht wie ursprünglich im März abgehalten werden und fand so fast 6 Monate später statt.

Ein weitere Besonderheit war der Theorieteil der Ausbildung. Dieser Block wurde auf Initiative von Hauptamtswalter Hubert Springer online in Form eines Webinars gehalten. Ein Pilotprojekt das bereits vor einigen Monaten im Bundesfeuerwehrverband in hohen Tönen gelobt wurde. Aus Sicht der Feuerwehr Rohrbach konnten alle 5 angetretenen Kameraden mit ausgezeichnetem Erfolg abschließen. Da damit aber noch immer nicht allen erfreulichen Ereignissen am heutigen Tag Genüge getan wurde möchten wir noch ein weiteres hinzufügen. Einigen wird vermutlich aufgefallen sein, dass auf keinem der Fotos jemand aus dem Kommando der FF Perwolfing zu sehen ist. Dies ist der Hochzeit des Kommandanten und Pflichtbereichskommandten-Stv. Thomas Kobler und seiner Doris geschuldet. Wir gratulieren auf diesem Wege recht herzlich!

Öl-Spur am Scheiblhoferberg

Innerhalb von zwei Tagen erfolgte am 24.09.2020 um 14:54 Uhr bereits das zweite Mal eine Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach.

Alarmierungsgrund war eine Ölspur auf der Bundesstraße 127 am Scheiblhoferberg.

Die Einsatzkräfte rückten unverzüglich mit dem Öleinsatzfahrzeug aus.

Nach der ersten Lageerkundung wurde zusätzlich das Rüst-Löschfahrzeug angefordert.

Die Ölspur wurde durch einen technischen Defekt an einem Traktor verursacht.

Die anwesende Polizei sicherte die Gefahrenstelle ab. Durch das wechselseitige Anhalten des Verkehrs konnte die Gefahrenstelle von der Feuerwehr ohne Totalsperre der Bundesstraße durchgeführt werden.

Die Verkehrsregelung wurde dabei von einem Feuerwehrlotsen und einem Polizisten gemeinsam durchgeführt. Aufgrund der erst kürzlich durchgeführten Übung zum wechselseitigen Anhalten mit Unterstützung der Polizeiinspektion Rohrbach verlief die Zusammenarbeit äußerst professionell und ohne Probleme.

Nach dem Abtransport des defekten Traktors und der Reinigung der Fahrbahn konnte nach ca. einer dreiviertel Stunde die Bundesstraße wieder ohne Behinderung in beide Fahrtrichtungen freigegeben werden.

In Absprache mit der Polizei wurden die Ölspur-Tafeln aufgestellt.

Für die Feuerwehr Rohrbach war der Einsatz nach einer Stunde wieder beendet.

Mikrowelle löst Brandmeldealarm aus

Um 12:44 Uhr erfolgte am 23.09.2020 die Alarmierung für die Feuerwehr Rohrbach mittels Sirene und Pager.

Eine Brandmeldeanlage erkannte eine Rauchentwicklung im überwachten Gebäude und veranlasste die Alarmierung.

Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der Einsatzleiter von einer Mitarbeiterin darüber informiert, dass kein Brand vorliegt.

Beim Zubereiten von Speisen kam es zu einem Zwischenfall mit einer Mikrowelle.
Dieser führte zu einer entsprechenden Rauchentwicklung, welche von der Brandmeldeanlage als Brandausbruch erkannt wurde.

Eine tatsächliche Brandentwicklung im Bereich der Mikrowelle konnte jedoch nicht festgestellt werden und auch die Rauchentwicklung blieb überschaubar.

Nach der ersten Lageerkundung konnten daher rasch die anrückenden Einsatzkräfte darüber informiert werden, dass kein weiteres Eingreifen erforderlich war.

Zusätzliche Belüftungsmaßnahmen scheiterten baulich bedingt an einer geeigneten Abluftöffnung.

Vom Brandschutzwart wurden notwendige Maßnahmen zur Vorbeugung von weiteren Alarmierungen durch evtl. noch im Abluftsystem befindliche Rauchschwaden vorgenommen.

Die Brandmeldeanlage wurde in der Folge wieder zurückgestellt.

Nach 45 Minuten war der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte wieder beendet.

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