MNS-Verteilung Abschnitt Rohrbach

Unter der Führung von Abschnittsfeuerwehrkommandanten Brandrat Andreas Pachner wurden am 14.05.2020 um 7:00 MNS Masken aus Altenfelden abgeholt, die bereits am Vortag nach Schulen und Abschnitten sortiert wurden. Danach wurden entsprechende Fahrtrouten konzipiert und mit 3 Fahrzeugen wurde die Auslieferung begonnen.

Insgesamt wurden Masken an 16 Schulen im Abschnitt Rohrbach verteilt. Lobende Worte gab es von den jeweiligen Schulen für die Arbeit der Feuerwehr in diesen Zeiten. Insgesamt waren 6 Kameraden an der Aktion beteiligt.

Fahrzeugbrand unter Atemschutz gelöscht

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Am 09.05.2020 um 18:49 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis zu einem Fahrzeugbrand.

 

Im Zuge der Ausfahrtsmeldung an die Landeswarnzentrale wurde der genaue Standort des brennenden Fahrzeuges im Gemeindegebiet von Rohrbach-Berg bekannt.

Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchentwicklung für die heranrückenden Einsatzkräfte erkennbar.

Sowohl im Tanklöschfahrzeug, als auch im Rüstlöschfahrzeug rüstete sich ein Atemschutztrupp vollständig aus. Noch vor Eintreffen an der Einsatzstelle wurde die Mannschaft für die einzelnen Aufgaben eingeteilt.

Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurde über zwei Schnellangriffseinrichtungen des Tanklöschfahrzeuges eine umgehende Brandbekämpfung durchgeführt. Zur effektiven Brandbekämpfung wurde unter ständiger Sicherung mit einem Hohlstrahlrohr die Motorhaube geöffnet. So konnte der Brand rasch abgelöscht werden. Vom zweiten Atemschutztrupp wurden noch mittels Wärmebildkamera Nachkontrollen durchgeführt.

Nach dem Abtransport des Brandfahrzeugs wurde die Fahrbahn gereinigt.

Die Feuerwehr Rohrbach stand mit 18 Feuerwehrmitgliedern für ca. eineinhalb Stunden im Einsatz.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Lagerhauskreuzung

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Zum dritten Mal in diesem Jahr wurden wir am 22. April 2020 um 10:42 Uhr zu einer Personenrettung nach einem Verkehrsunfall auf die Lagerhauskreuzung alarmiert. Am Einsatzort angekommen konnten wir glücklicherweise feststellen, dass keine Personen mehr in den verunfallten Fahrzeugen eingeschlossen waren.

Von der Feuerwehr Rohrbach wurde der Brandschutz sichergestellt. Dazu wurden bei den unmittelbar beteiligten Fahrzeugen auch die Batterien abgeklemmt.

Nach Freigabe der Unfallstelle durch die Polizei konnten die Aufräumarbeiten begonnen werden.

Um die Verkehrsbehinderung möglichst kurz zu halten, unterstützten die Einsatzkräfte beim Verladen der Unfallfahrzeuge auf Fahrzeuge der Abschleppunternehmen.

Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Arnreit wurde noch auf der Anfahrt darüber informiert, dass ein weiteres Eingreifen nicht mehr notwendig ist.
Wir bedanken uns für die schnelle Hilfe bei unserer Nachbarfeuerwehr. Auch wenn der Einsatz im konkreten Fall nicht mehr notwendig war, ist es gut zu wissen, dass trotz Krisenzeiten schlagkräftige Feuerwehren in den Nachbargemeinden zur Unterstützung stets einsatzbereit sind.

Die Feuerwehr Rohrbach stand mit vier Fahrzeugen und 24 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz.

Entsprechend dem Einsatzstichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" erfolgte die Alarmierung mittels Sirene. Aufgrund der dabei anzunehmenden Menschengefährdung, machten sich trotz der getroffenen Diensteinteilung alle aktiven Feuerwehrmitglieder der Feuerwehr Rohrbach auf den Weg in das Feuerwehrhaus. Insgesamt wären daher 31 Einsatzkräfte aus Rohrbach zur Verfügung gestanden.

Bericht auf Laumat.at

Bericht auf fotokerschi.at

Werkstättenbrand in der Bahnhofstraße

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Durch das rasche Eingreifen von vier Feuerwehren konnte am 21.04.2020 ein Großbrand in einem Gewerbebetrieb verhindert werden. Um 06:21 Uhr wurden die Feuerwehren Perwolfing, Rohrbach im Mühlkreis, Oepping und St. Oswald bei Haslach entsprechend dem gültigen Alarmplan der Einsatzzone Perwolfing alarmiert.

Bereits bei der Anfahrt war eine Rauchwolke zu sehen. Umgehend wurden alle nachrückenden Kräfte aufgefordert, Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung ausrüsten zu lassen.

Die Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges führte nach Eintreffen an der Einsatzstelle die Brandbekämpfung im Außenangriff mit mehreren Rohren durch.

Die Feuerwehr Perwolfing bekämpfte das ausgebrochene Feuer unter Atemschutz im Innenangriff.

Die weiteren Einsatzkräfte führten Nachlöscharbeiten durch, belüfteten das Gebäude mit Hochleistungslüftern und stellten die Wasserversorgung vom örtlichen Hydrantennetz sicher.

Ca. eine Stunde nach der Alarmierung konnte durch den Einsatzleiter der FF Perwolfing "Brand aus" gegeben werden.

Die Feuerwehr Rohrbach stand mit 31 Einsatzkräften, sowie sechs Fahrzeugen im Einsatz.

Durch den Einsatz von ca. 100 Feuerwehrmitgliedern konnte eine Ausbreitung des Brandes auf die angrenzende Maschinenhalle verhindert werden.

Extreme Waldbrandgefahr

Das BM.I für die zuständige Landeswarnzentrale / für das zuständige Ministerium meldet:

Aktualisierung der Information über die erhöhte Waldbrandgefahr.

Gültig ab 15.04.2020, 12:32 Uhr.

Derzeit anhaltende Trockenheit mit teils extremer Waldbrandgefahr

Derzeitige Lage:
Eine Kaltfront brachte zwar etwas Niederschlag, aber zu wenig für eine nachhaltige, großflächige Anfeuchtung des Bodens. Vor allem bis Ende der Woche ist mit keinem weiteren Regen zu rechnen und daher muss vor allem im Norden, Osten und Südosten weiterhin mit hoher (orange), teils auch extremer (rot) Waldbrandgefahr gerechnet werden. Hinzu kommen noch trockene bereits schneefreie Südhänge in inneralpinen Lagen, an denen eine deutlich erhöhte Waldbrandgefahr besteht.

Wetterentwicklung:
Nach Abzug einer Kaltfront setzt sich wieder hoher Luftdruck und damit trockenes und sonniges Wetter durch. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Bis Freitag ist kein weiterer Niederschlag zu erwarten. Am Freitag frischt außerdem der Wind teils kräftig auf, besonders in Niederösterreich. Am Samstag wird die Luftschichtung generell labiler und es sind vermehrt Regenschauer und Gewitter zu erwarten, die einerseits Regen bringen, andererseits durch Blitzschlag aber eine weitere Brandursache darstellen.

Maßnahmen und Verhalten:

  • Jeglicher Umgang mit offenen Feuerquellen kann sehr rasch einen Brand auslösen (Lagerfeuer, Brauchtumsfeuer, etc.)
  • Bereits der Funkenflug von kleinen Feuerstellen kann sehr gefährlich sein
  • Wegwerfen von Zigaretten unbedingt vermeiden
  • Waldzufahrten für Einsatzkräfte freihalten
  • Fahrzeuge nicht am Waldrand auf trockenem Untergrund parken (heißer Katalysator)

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