Fahrzeugbergung in Wandschaml

In die Einsatzzone der Feuerwehr Perwolfing wurde am 20.11.2019 um 17:25 Uhr die Feuerwehr Rohrbach zu einer Fahrzeugbergung aus einem Regenwasserrückhaltebecken alarmiert.

Nach Rücksprache mit dem Kommandanten der örtlich zuständigen Feuerwehr wurde vereinbart, die Fahrzeugbergung durchzuführen, zudem eine schonende Bergung nur mit einem Kranfahrzeug möglich war.

Zur Absicherung der Unfallstelle wurden zwei Lotsen zur Verkehrsregelung eingeteilt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Mit dem Kranfahrzeug und der Lasttraverse wurde das Fahrzeug schonend wieder zurück auf die Straße gestellt. Das augenscheinlich unversehrte Fahrzeug konnte der Besitzerin wieder übergeben werden, welche danach auch die Fahrt wieder fortsetzen konnte.

Ca. eine Stunde nach der Alarmierung konnten die 19 ausgerückten Kameraden wieder den Heimweg antreten.

Optiker Laher - ein langjähriger Partner

Die Firma Laher Optik in Rohrbach-Berg und die Feuerwehr Rohrbach konnten schon in der Vergangenheit auf erfolgreiche Kooperationen zurückblicken. Nun stellten sich die Geschäftsführer Marianne und Gerald Laher mit einer tatkräftigen finanziellen Unterstützung bei Kommandant Martin Wakolbinger und Stellvertreter Christoph Nigl ein. Ein neuer Nasssauger wurde angekauft - der Vorgänger hatte den "Geist" aufgegeben.

Der Ankauf eines neuen Nasssauger im Wert von ca. EUR 2.300,00 wurde aus den Mitteln der Kameradschaftskasse, aus Einnahmen von Veranstaltungen bzw. der Haussammlung finanziert. Ein Nasssauger leistet bei Überflutungen wertvolle Dienste - aber auch nach Brand- bzw. Löscheinsätzen - zur Minimierung des Wasserschadens.

Die Firma Laher unterstützte diesen Ankauf mit einer Spende von EUR 700,00. Gerald und Marianne Laher betonten bei der Scheckübergabe die Wichtigkeit der Feuerwehren für jeden einzelnen Ort.

Wir bedanken uns recht herzlich für die tolle Unterstützung!

Personenrettung aus Aufzug

Über die Notrufstelle des Liftbetreibers erfolgte am 30. Oktober 2019 um 14:08 Uhr die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach zu einer vermeintlichen Personenrettung aus einem Aufzug in der Linzerstraße.

Beim Eintreffen des Einsatzleiters konnte von diesem festgestellt werden, dass sich keine Person mehr im Aufzug befand. Es konnte auch nicht festgestellt werden, aus welchem Grund die Alarmierung erfolgte.

Nachdem der Aufzug außer Betrieb genommen wurde und der Brandschutzbeauftragte über die Lage informiert wurde, konnten alle Einsatzkräfte wieder einrücken.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde war der Einsatz wieder beendet.

Elf Kameraden waren zur Hilfeleistung ausgerückt.

Ausflug nach Ost- und Südtirol

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Drei wunderschöne Tage verbrachten wir beim heurigen Kameradschaftsausflug in Ost- bzw. Südtirol. Am Freitag Nachmittag ging es los, mit SabTours ging die Reise nach Lienz in Osttirol, wo wir zwei Nächte in einer schönen Unterkunft Platz fanden. Die schöne Stadt Lienz konnten wir sowohl bei Tag, als auch bei Nacht kennenlernen.

Am Samstag führte uns der Busfahrer steil aber sicher bis zum Parkplatz der Auronzo Hütte in Südtirol auf 2.333 Metern Seehöhe.

Von dort aus konnten wir einer 4-Stunden Wanderung die atemberaubende Kulisse der Zinnen in den Dolomiten bewundern. Zeitweise Sonnenschein, zeitweise aber auch kühler Wind mit einzelnen Schneeflocken konnten uns nicht davon abhalten, gut gelaunt die besondere Natur zu genießen.

Am nächsten Tag ging es für die jungen Wilden und Junggebliebenen zum Paint-Ball Schießen - während andere die Sonnenstunden des Vormittags im Zentrum der Stadt Lienz verbrachten. Auch eine nahegelgene Sommerrodelbahn wurde von Kamaeraden genutzt - bevor die Reise Sonntag Nachmittag wieder zurück in Richtung Mühlviertel auf dem Programm stand.

Viele gemütliche Stunden konnten wir Kameraden mit unseren Begleitungen im schönen Tirol genießen. Abseits vom Ernst des Feuerwehralltages eine sehr willkommene Abwechslung - und eine echte Bereicherung der Kameradschaft.

Heimrauchmelder verhindert Schlimmeres

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Während sich Kameraden auf das Branddienstleistungsabzeichen im Feuerwehrhaus vorbereiteten ging die Alarmierung zu einem Brandmeldealarm im Gerberweg ein. Auf Rückfrage bei der Landeswarnzentrale wurde bereits bei der Anfahrt bekannt, dass von Nachbarn ein ausgelöster Heimrauchmelder und Brandgeruch gemeldet wurde.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle musste davon ausgegangen werden, dass sich noch eine Person in der betroffenen Wohnung befindet.

Umgehend wurde die Brandbekämpfung vorbereitet und ein Rauchvorhang gesetzt. Mit Hilfe eines beim Roten Kreuz gelagerten Schlüssels konnte Zugang zur Wohnung geschaffen werden. Es stellte sich heraus, dass die Bewohnerin Gott sei Dank nicht in der Wohnung war. Die Rauchentwicklung entstand durch angebranntes Kochgut. 

Durch den Heimrauchmelder wurde die Rauchentwicklung rechtzeitig erkannt. In der Wohnung konnte dadurch ein größerer Brand- und Rauchschaden verhindert werden. Die Wohnung wurde im Anschluss gründlich belüftet. Während des Brandeinsatzes wurden die Bewohner des Mehrparteienhauses vom Roten Kreuz betreut.

Aufgrund der angenommenen tatsächlichen Brandentwicklung wurden bereits im Rahmen der Erstalarmierung auch die Feuerwehren Perwolfing und Götzendorf alarmiert. Die beiden Feuerwehren stellten die notwendigen Atemschutzreservetrupps und bildeten Einsatzreserven.

Die Feuerwehr Rohrbach stand mit 33 Einsatzkräften, dem Kommandofahrzeug, dem Tank- und Rüstlöschfahrzeug sowie Kleinlöschfahrzeug und der Drehleiter im Einsatz.

 

 

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