Überörtlicher Schneedruckeinsatz in Schwarzenberg

Auf Anforderung der örtlichen Feuerwehr Schwarzenberg erfolgte um 11:04 Uhr die Alarmierung zum dritten Einsatz am 14. Jänner 2019.

Die immer größer werdende Schneelast musste von einem Mehrparteienhaus entfernt werden.

Um die Einsatzkräfte auf das Gebäudedach zu verbringen und dort entsprechend zu sichern sind entsprechende Sonderfahrzeuge von Nöten. Für diese Arbeiten eignen sich insbesondere das Kranfahrzeug, sowie die Drehleiter, welche bei der Feuerwehr Rohrbach vorhanden sind. Diese Einsatzfahrzeuge können von den Feuerwehren bei Bedarf angefordert werden.

Insbesondere bei Arbeiten in diesen Höhen ist auf die Eigensicherung der Einsatzkräfte zu achten, da Unfälle schwerwiegende Folgen für die Einsatzkraft haben könnten.

Vier Feuerwehrmitglieder aus Rohrbach rückten mit dem Kranfahrzeug und der Drehleiter nach Schwarzenberg aus um dort die lokale Feuerwehr zu unterstützen.

Nach ca. viereinhalb Stunden war der Einsatzauftrag abgearbeitet und die Einsatzkräfte wieder in Rohrbach einsatzbereit.

Schadenslagen, wie sie derzeit in Österreich aufgrund der Schneefälle vorliegen, zeigen immer wieder wie wichtig es ist zumindest in jedem Bezirk entsprechende Spezial- oder Sonderfahrzeuge stationiert zu haben, welche den Anforderungen der Zeit entsprechen.

Nur so ist es möglich im Bedarfsfall den örtlichen Feuerwehren die benötigte Unterstützung geben zu können.

Auto auf Leitschiene

Der zweite Feuerwehreinsatz am 14. Jänner 2019 erfolgte aufgrund eines Verkehrsunfalls im Bereich der Brücke bei der Zufahrt von Wandschaml auf die B38 oberhalb der Streusilos gegen 09:05 Uhr.

 

Abermals war der Einsatzort außerhalb der eigenen Einsatzzonen, weshalb entsprechend der gültigen Alarmierungsordnung des OÖ Landesfeuerwehrverbandes auch bei diesem Einsatz der Kommandant der zuständigen Feuerwehr über den Einsatz informiert wurde.
Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den umliegenden Feuerwehren erfolgen derartige einsatzzonenübergreifende Hilfeleistungen trotz allfälliger Unzuständigkeiten rasch und problemlos im Sinne der Geschädigten.

Anhand der Information im Alarmierungstext war bereits bekannt, dass der Einsatz des Kranfahrzeuges notwendig werden wird.

Mittels Lasttraverse konnte das Fahrzeug von der Leitschiene gehoben und sicher auf der Fahrbahn abgestellt werden.

Wie auch in den Nachtstunden waren 14 Feuerwehrmitglieder zur Hilfeleistung ausgerückt. Innerhalb von ca. einer dreiviertel Stunde war der Einsatz wieder beendet.

Frühmorgendliche Fahrzeugbergung

Bereits 47 Minuten nach Mitternacht sollte ein einsatzreicher Tag für die Feuerwehr Rohrbach mit einer Alarmierung zu einer Fahrzeugbergung beginnen.

Zwei weitere Einsätze forderten noch am 14. Jänner 2019 das Eingreifen der Feuerwehr.

Auf der Bundesstraße 127 zwischen Rohrbach und Aigen-Schlägl kam ein Fahrzeug von der Fahrbahn ab und rutschte über eine Böschung.

Mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs konnte das Fahrzeug wieder zurück auf die Straße gezogen werden. Der Einsatz des ebenfalls ausgerückten Kranfahrzeuges war nicht mehr erforderlich.

Durch die schonende Bergung des Fahrzeuges konnte dieses, nachdem es wieder auf die Straße gezogen wurde, die Fahrt fortsetzen.

Nach einer Stunde Einsatzzeit konnten die 14 eingesetzten Feuerwehrkräfte die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Nachbar entdeckte Brand

Am 30.12.2018 um 16:29 Uhr wurde die Feuerwehr Rohrbach gemeinsam mit den Feuerwehren Haslach an der Mühl und Hörleinsödt zu einem Wohnhausbrand nach Haslach alarmiert. Noch auf der Anfahrt konnte vom Einsatzleiter der örtlichen Feuerwehr Entwarnung gegeben werden.

Der Einsatz unserer Kameradinnen und Kameraden war nicht mehr erforderlich. Das Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter waren bereits ausgerückt, das Rüst-Löschfahrzeug stand einsatzbereit im Feuerwehrhaus auf Abruf. Nachbar entdeNach ca. 30 Minuten waren alle Feuerwehren wieder einsatzbereit.

Von der Feuerwehr Rohrbach sind 29 Einsatzkräfte für den Einsatzdienst ins Feuerwehrhaus eingerückt.

Brandverdacht im Turnsaal

Eine Sportlergruppe entdeckte während des Trainings Rauch im Bereich einer Deckenleuchte in einem Turnsaal und alarmierte über Notruf die Feuerwehr.

 

Dank der guten Fotodokumentation durch die Sportler konnte gemeinsam mit dem Schulwart die Ursache für die Rauchentwicklung rasch festgestellt werden. Die umliegende Holzdecke wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Auch der Elektroverteilerkasten, sowie weitere Räumlichkeiten wurden einer Kontrolle auf ungewöhnliche Wärmeentwicklungen unterzogen. Neben den Beamten der Polizei waren auch der Bürgermeister, sowie der Schulwart an der Einsatzstelle.

Die Feuerwehr Rohrbach war mit drei Einsatzfahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort. Weitere Kameraden hätten bei einer tatsächlichen Brandentwicklung umgehend mit der Drehleiter und dem KLFA-L zur Einsatzstelle nachrücken können.

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