Gasleitung beschädigt

Bei Grabungsarbeiten wurde von einen Bagger in einem Garten eines Einfamilienhauses eine Erdgasleitung beschädigt. Aufgrund des ausströmenden Erdgases wurde die Feuerwehr mittels Sirenenalarmierung zur Einsatzstelle gerufen.

Entsprechend den Standardeinsatzregeln für Gasgebrechen wurde der Notfallkoordinator des Erdgasnetzbetreibers kontaktiert und die weiteren Maßnahmen abgesprochen.

Durch die bereits am Einsatzort anwesende Polizei wurde mit Unterstützung von Feuerwehrlotsen der Gefahrenbereich großräumig für den Verkehr gesperrt.

Zur Definition des genauen Gefahrenbereichs wurden Messungen mit einem Mehrgasmessgerät vorbereitet.

Die eintreffenden Mitarbeiter des Netzbetreibers setzte Maßnahmen, welche einen weiteren Gasaustritt verhinderten.

Nachdem der Gasaustritt gestoppt war und somit keine Gefahr mehr von der Erdgasleitung ausging konnten alle Einsatzkräfte der Feuerwehr nach etwas mehr als eine halbe Stunde wieder einrücken.

Im Einsatz standen 17 Feuerwehrmitglieder mit dem Kommandofahrzeug 1 und 2, sowie Tanklöschfahrzeug und Öleinsatzfahrzeug.

 

 

 

Verkehrsunfall Böhmerwald Bundesstraße

Laut Polizeibericht ereignete sich bereits um 09:15 Uhr ein Verkehrsunfall an der Kreuzung der Tannbergstraße mit der Böhmerwald Bundesstraße. Am Unfall waren vier PKW beteiligt.

Um 10:00 Uhr erfolgte zu diesem Unfall die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits alle Unfallfahrzeuge von Abschleppunternehmen abtransportiert.

Übrig blieben eine Öl-Spur, sowie einzelne Fahrzeugteile verteilt im Kreuzungsbereich.

Zur Absicherung der Einsatzstelle wurde ein Lotsendienst eingerichtet. Um ein sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte zu gewährleisten musste der Verkehr zeitweise wechselseitig angehalten werden.

Die ausgelaufenen Betriebsmittel wurden mit Ölbindemittel gebunden, die Fahrzeugteile eingesammelt und die Fahrbahn gereinigt. Aufgrund der größeren Mengen benötigtes Ölbindemittel wurde das Öleinsatzfahrzeug nachalarmiert.

Im Auftrag der Polizei wurden die Öl-Spur-Tafeln von den Einsatzkräften des Mannschaftstransportfahrzeuges aufgestellt.

Die Aufräumarbeiten dauerten ca. eine Stunde an. Danach war die Unfallstelle für den Verkehr wieder ohne Behinderung passierbar.

Im Einsatz standen drei Fahrzeuge mit 14 Einsatzkräften.

Brandmeldealarm in der Kinder- und Jugendreha KOKON

Beim Eintreffen des Einsatzleiters konnten 14 ausgelöste Melder am Feuerwehrbedienfeld abgelesen werden. Es sollten insgesamt noch 28 Brandmelder werden.

Eine Mitarbeiterin berichtet von verrauchten Räumen und sechs vermissten Personen, weshalb umgehend auf Alarmstufe 1 für das Einsatzstichwort "Brand Gebäude mit Menschenansammlung" gewechselt wurde. Kurz darauf wurde die Alarmstufe nochmals erhöht.

ALLES NUR EINE ÜBUNGSANNAHME - das Kinder- und Jugendrehazentrum KOKON beherbergt derzeit noch keine Patienten und auch der Brand wurde nur durch eine Nebelmaschine simuliert.

Um den zukünftigen Bewohnern auch im Brandfall schnellst möglich helfen zu können, wurde nach einer Begehung im Juni nun eine Übung durchgeführt.

Beteiligt waren dabei neben Mitarbeitern der Rehaeinrichtung, das Rote Kreuz sowie die drei Feuerwehren der Alarmstufe 1 Rohrbach, Perwolfing und Götzendorf.

Die sechs vermissten Personen wurden rasch durch vier eingesetzte Atemschutztrupps lokalisiert, an der Rauchgrenze von bereitstehenden Feuerwehrkräften übernommen und in der Folge an das Rote Kreuz übergeben.
Wesentlich ist es, das Stiegenhaus sowie angrenzende Brandabschnitte mittels Überdruckbelüftung und dem Einsatz von Rauchvorhängen rauchfrei zu halten, um auf diesen Flächen auch ohne Atemschutz arbeiten zu können.

Die Brandbekämpfung über die gefüllte Trockensteigleitung wurde ebenfalls von einem Atemschutztrupp durchgeführt. Mit der zentralen Einspeisemöglichkeit für das Tanklöschfahrzeug bietet die Trockensteigleitung eine optimale Vorbereitung für den Ernstfall und für die Verteilung von Löschwasser in das gesamte Gebäude.

Nachdem alle sechs vermissten Personen aufgefunden und alle Räumlichkeiten mehrfach abgesucht waren, konnte der Übungserfolg festgestellt werden.

Bei der abschließenden Übungsnachbesprechung stellte der kaufmännische Direktor die weitere Inbetriebnahme des Hauses vor. Einige Kameraden haben sich danach noch mit der Liftrettung beschäftigt um auch für diesen Fall bestens gerüstet zu sein.

Ca. 70 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil.

 

Danke an David Springer, der uns die Bilder honorarfrei zur Verfügung stellt.

Werbeschild in der Innenstadt droht auf Bürgersteig zu stürzen

Am 20.08.2019 wurde ein Feuerwehrmitglied telefonisch über ein Werbeschild in der Innenstadt informiert, dass auf den Fußgängersteig abzustürzen drohte. Aufgrund der Gefährdung für die Fußgänger wurde über die Landeswarnzentrale eine gezielte Alarmierung der Drehleiter- und Kraneinsatzgruppe gewählt.

Aus diesem Grund wurden um 08:40 Uhr bei allen ausgebildeten Drehleiter- und Kranmaschinisten die Handyalarmierung und der Pageralarm ausgelöst.

Der Sinn einer gezielten Alarmierung liegt darin, dass nur die tatsächlich benötigten und auf die speziellen Einsatzanforderungen geschulten Feuerwehrmitglieder von den Arbeitsplätzen zum Einsatz geholt werden. Im Unterschied zu einer Vollalarmierung, bei welcher 50 Telefonalarmierungen und 70 Pageralarmierung durchgeführt werden, sind es bei der Drehleiter- und Krankgruppe nur 30 Telefonalarmierungen und 30 Pageralarmierungen.

Das alarmierte Personal rückte mit der Drehleiter und zur Unterstützung mit dem Rüst-Löschfahrzeug zum Einsatzort aus. Das Rüst-Löschfahrzeug übernahm in erster Linie die Absicherung der Einsatzstelle und unterstütze die Mannschaft der Drehleiter durch die Bereitstellung diverser Werkzeuge.

Die Werbetafel konnte rasch demontiert werden und so die Gefahr für Fußgänger beseitigt werden.

Nach 40 Minuten waren alle ausgerückten Kameraden wieder eingerückt und die Einsatzbereitschaft hergestellt.

 

 

Vermeintliche Personenbefreiung aus Liftanlage

Laut Notrufzentrale des Liftherstellers wurde bei einer Liftanlage in einem Mehrparteienhaus am 15.08.2019 mehrmals die Notruftaste gedrückt. Nach Aufbau der Sprechverbindung in den Lift meldete sich jedoch niemand.

Bei derartigen Fällen müssen die Notrufzentralen davon ausgehen, dass ein Notfall vorliegt und die den Notruf veranlasste Person nicht mehr in der Lage ist zu sprechen.

Um 19:43 Uhr erfolgte daher die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach.

Das Rüstlöschfahrzeug rückte mit 9 Mann zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen des Einsatzleiters war der Lift gerade am Weg zur Haltestelle im Erdgeschoß. Als sich die Türen öffneten, konnte jedoch keine Person im Lift angetroffen werden.

Auch die Rücksprache mit der Notrufzentrale konnte keinen Aufschluss darüber geben, wer den Notruf veranlasst hat. Durch die Feuerwehr konnte jedoch festgestellt werden, dass der vermutete Notfall offensichtlich nicht vorlag und auch die Liftanlage ohne offensichtlichem technischen Defekt funktionierte.

Die 23 in das Feuerwehrhaus gekommenen Feuerwehrmitglieder konnten so nach ca. 20 Minuten wieder den Heimweg antreten.

 

 

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